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B7 (Deutschland)

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Die Bundesstraße 7 (Abkürzung: B 7) führt von der niederländischen Grenze bei Venlo bis nach Rochlitz in der Nähe von Chemnitz. Sie ist etwa 530 Kilometer lang. Aufgrund des westlichen Streckenendpunktes trägt die B 7 innerorts, so in Kassel, Calden und auch anderen Städten, den Straßennamen „Holländische Straße“.

Geschichte Bearbeiten

Die ehemalige Reichsstraße 7 führte von Schmölln über Meerane, Glauchau, Chemnitz und Freiberg bis nach Dresden, wo sie in die Reichsstraße 6 mündete. Der historische Streckenverlauf zwischen Chemnitz und Dresden wird heute von der Bundesstraße 173 abgedeckt.

Der Streckenabschnitt zwischen Wuppertal und Hagen wurde bereits 1788 fertig gestellt und ist damit eine der ältesten Kunststraßen in Westdeutschland. Der Abschnitt zwischen Iserlohn und Menden (Sauerland) wurde zwischen 1816 und 1817 erbaut.

Zwischen Eisenach und Erfurt folgt die Bundesstraße 7 dem historischen Verlauf der Via Regia. Die ursprüngliche Planung beinhaltete Dresden als östlichen Endpunkt der B 7, jedoch wurde ein Teil dieser Strecke als B 173 im Dritten Reich eingeführt.

Aktuelle Entwicklung Bearbeiten

In einigen Bereichen wird die Bundesstraße 7 von Autobahnen ersetzt. So zum Beispiel die Bundesautobahn 46 zwischen Hagen-Hohenlimburg und dem derzeitigen Autobahnende im östlichen Stadtgebiet von Iserlohn (Abfahrt Hemer /IS-Löbbeckenkopf) sowie zwischen Arnsberg-Neheim-Hüsten und Bestwig.

An der Bundesautobahn 44 von Kassel nach Dortmund ist am 8. Dezember 2006 die neue Anschlusstelle Marsberg für den Verkehr freigegeben worden. Die Anschlussstelle an der Landesgrenze zwischen Hessen und Nordrhein-Westfalen verbindet die B 7 mit der A 44.

Das erste Teilstück bei Hessisch Lichtenau ist im Oktober 2005 eröffnet worden.

Es gibt aber auch Klagen von Umweltschützern gegen das Projekt, da die Autobahn durch den Naturpark Meißner-Kaufunger Wald verlaufen soll.

Seit dem 5. August 2005 ist ein ganztägiges Durchfahrtverbot für Transit-Lastwagen auf einer Streckenlänge von 157 km in Kraft. Diese Regelung gilt für ein Jahr zwischen Anschlussstelle Kassel-Ost (A 7) und Wehretal. Für Fahrzeuge, die im Kreisgebiet des Werra-Meißner-Kreises und des Landkreises Kassel oder in der Stadt Kassel be- oder entladen werden, gilt eine Ausnahmeregelung.

Seit dem Sommer 2006 ist der Verlauf der B 7 im Stadtgebiet Eisenach verändert. Sie verläuft nicht mehr durch das Stadtgebiet, sondern zwischen der Anschlussstelle Eisenach-West (AS 39a) und der Anschlussstelle Wutha-Farnroda (AS 40b) über die Autobahn A 4. Dieser Abschnitt wird nach der Verlegung der Autobahn als Stadtautobahn (B 7) verwendet.

Weblinks Bearbeiten

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