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A4 (Deutschland)

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Die Bundesautobahn 4 (Abkürzung: BAB 4) – Kurzform: Autobahn 4 (Abkürzung: A 4) – ist eine deutsche Autobahn. Sie ist rund 582 Kilometer lang und besteht aus zwei Teilen. Der westliche, rund 150 km lange Teil verläuft von der niederländischen Grenze bei Aachen in Weiterführung der A 76 über Köln nach Krombach, wo sie in die B 54 übergeht. Der östliche Teil beginnt im Kirchheimer Dreieck mit der A 7 und verläuft über Erfurt, Chemnitz und Dresden nach Görlitz, wo sie in die polnische A 4 übergeht. Dieser zweite Abschnitt ist rund 332 km lang. Die europäischen Bezeichnung für die A4 ist E40 (Europastraße 40) und verläuft vom Westen Frankreichs durch ganz Europa und quert Belgien, Deutschland, Polen, Ukraine und Russland. Die Europastraße 40 ist somit über 8.000 km lang.


Geschichte Bearbeiten

Aachen bis Krombach Bearbeiten

Der erste Spatenstich im Abschnitt zwischen Eschweiler und Weisweiler erfolgte am 22. März 1936 im Auftrag des „Unternehmens Reichsautobahn“. Bis 1942 war allerdings nur der Abschnitt zwischen Aachen-Verlautenheide und Düren freigegeben. Durchgehend befahrbar war die Strecke Aachen–Köln erst ab Dezember 1960. Bis zu diesem Zeitpunkt fehlte das Teilstück zwischen Düren und Kerpen. In den 1970er Jahren erfolgte der Weiterbau von Köln nach Olpe. Es war geplant, diesen Abschnitt in A 50 umzubenennen.

Zwischen 2002 und 2006 wurde zwischen dem Kreuz Olpe-Süd und Kreuztal-Krombach die A 4 neu gebaut. Dabei geht sie in Höhe des Kreuztaler Ortsteils Krombach in die B 54 über. Eröffnungstermin dieses neuen A 4-Teilstücks war der 1. Dezember 2006. Der weiterführende Streckenabschnitt von der „Krombacher Höhe“ über Kreuztal nach Siegen als Fortsetzung der Hüttentalstraße (B 54) ist am 23. Juni 2006 für den Verkehr freigegeben worden. Auf dem insgesamt rund zwölf Kilometer langen Abschnitt der beiden Straßen A 4/B 54 entstanden acht Talbrücken, zehn Über- und Unterführungen. Insgesamt wurden 2 Millionen m³ Boden bewegt. Die Kosten beliefen sich auf rund 130 Millionen €.

Kirchheimer Dreieck bis Görlitz Bearbeiten

Die zwischen 1934 und 1943 gebaute Strecke vom Kirchheimer Dreieck bei Bad Hersfeld bis Eisenach war die letzte im Dritten Reich halbwegs vollendete Autobahn. Allerdings konnten in der Situation des Reichsautobahnbaus nach Kriegsbeginn die Weihetalbrücke Richelsdorf und die Talbrücke Wommen bis zum Kriegsende nicht mehr fertig gestellt werden; mit dem Bau der Werratalbrücke Hörschel wurde nicht mehr begonnen. Da die Autobahn-Trasse zwischen Obersuhl und Eisenach erst über die Grenze von Hessen nach Thüringen führt, dann von Thüringen nach Hessen zurück, und schließlich erneut nach Thüringen, querte der Streckenverlauf zwischen 1949 und 1990 dreimal die Innerdeutsche Grenze. Da nach Auslegung der DDR Grenzkontrollen für die Transitstrecke nach West-Berlin somit erst in Herleshausen/Wartha möglich waren, blieb der Abschnitt zwischen den hessischen Anschlussstellen Obersuhl und Wommen (Thüringer Zipfel) bis zur Grenzöffnung gesperrt und verfiel langsam.

Zwischen den Anschlussstellen Hönebach und Obersuhl wurde nach Kriegsende die nördliche Richtungsfahrbahn für den landwirtschaftlichen Verkehr freigegeben, dazu wurden die Behelfsausfahrten Raßdorf und Bosserode eingerichtet. Der zweistreifige Betrieb auf einer Richtungsfahrbahn wurde erst Ende der 1960er Jahre nach Neubau der Landstraße zwischen Hönebach und Bosserode freigegeben. 1983/1984 wurde im Rahmen des Neubaus der Grenzübergangsstelle Herleshausen-Wartha die Werratalbrücke zwischen den AS Herleshausen und Eisenach-West neu errichtet, sowie die Autobahn zwischen Waltershausen und Eisenach-West durchgängig vierstreifig ausgebaut, u.a. wurde östlich von Eisenach zwischen Wutha und Eisenach-Ost eine provisorische Straße durch eine vierstreifige Autobahn ersetzt[1].

Zusammen mit der Verlängerung der A 44 von Kassel bis zur A 4 bei Wommen ist im Abschnitt Wommen bis Dreieck Dresden-Nord der Ausbau auf sechs Fahrstreifen und östlich von Dresden die Sanierung mit Anbau von Seitenstreifen und bereichsweise vierstreifige Neubau nach der deutschen Wiedervereinigung Teil des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 15 aus dem Jahr 1991. Hierbei gehörte der Neu- und Ausbau zwischen Gerstungen und Eisenach zu den ersten Baumaßnahmen. Planungen für einen durchgehenden sechsstreifigen Ausbau der Fahrbahnen wurden dabei nicht umgesetzt, statt dessen folgte zu dieser Zeit zur Verbesserung der Verkehrssituation nur ein Ausbau auf vier Fahrstreifen mit Seitenstreifen. Dazu wurde unter anderem die Weihetalbrücke Richelsdorf errichtet, sowie ein Überbau der Talbrücke Wommen, eine Bogenbrücke aus Buntsandstein, konventionell saniert und ein zweiter Überbau, dem ersten nachempfunden, neugebaut. Die aufwändige Instandsetzung und Neubau-Bauweise mit Buntsandstein-Ansicht war dem Denkmalschutz für die sanierte, südlich gelegene, alte Bogenbrücke über den Frauenborner Bach und die Wommener Tallage geschuldet. 2005 fand der sechsstreifige Ausbau zwischen der Anschlussstelle Wommen und der Werratalbrücke nach drei Jahren seinen Abschluss[2].

Die Teufelstalbrücke westlich des Hermsdorfer Kreuzes wurde im Laufe des sechsstreifigen Ausbaus der A 4 in den Jahren 1996 bis 2002 schrittweise durch zwei neue Brücken ersetzt. Bei Gera entstand im Zuge des sechsspurigen Ausbaus zugleich mit der Umverlegung der B 2 die neue Anschlussstelle Gera. Bei Chemnitz wurde zwischen 2000 und 2002 das Bahrebachmühlenviadukt so umgebaut, dass das technische Denkmal erhalten blieb und dennoch eine sechsstreifige Unterführung möglich wurde. Zwischen dem Dreieck Nossen und Dresden verlief die Autobahn bis zur Fertigstellung einer kleinen Umgehung und Brücke durch das „Tanneberger Loch“, einer Durchführung durch ein kleines Tal. Durch die Rampen in Nebentälern wurde ursprünglich eine sonst notwendige Brücke gespart. Im Bereich des Dreiecks Dresden-Nord wurde die A 4 von 1951 bis 1971 zeitweise als Motorrad- und Autorennstrecke genutzt („Autobahnspinne Dresden“).

Das Teilstück der A 4 zwischen den Anschlussstellen Bautzen-Ost und dem seinerzeit vorläufigen Ende bei Weißenberg war von 1972 bis 1992 gesperrt. Auf der Autobahn wurden 66 Hallen gebaut, die der Getreidestaatsreserve der DDR dienten. Die kriegszerstörte Spreebrücke bei Bautzen wurde erst 1977 repariert.

Beim Weiterbau der Trasse nach Görlitz bis an die polnische Grenze entschied man sich, aus Gründen des Naturschutzes nicht der ursprünglich geplanten und vorbereiteten Linie über die Königshainer Berge zu folgen, sondern die Fahrbahnen etwas weiter nördlich in den Untergrund zu verlegen. Es entstand mit dem Tunnel Königshainer Berge der zweitlängste Autobahntunnel in Deutschland. Eine alte vorbereitete Reichsautobahn-Brücke bei Thiemendorf in der Nähe des westlichen Tunnelportales ist bis heute erhalten geblieben.

Aktueller Ausbauzustand Bearbeiten

Aachen bis Krombach Bearbeiten

Beginnend an der niedrländischen Grenze ist die A 4 bis zum Kreuz Aachen vierstreifig ausgebaut. Die nächsten rund 20 km bis zur Anschlussstelle Düren verfügen über sechs Fahrstreifen, ehe den Autobahnnutzern wiederum nur zwei Fahrstreifen pro Richtungsfahrbahn zur Verfügung stehen. Zwischen Anschlussstelle Kerpen und Dreieck Köln-Heumar („Kölner Ring“) ist die A 4 sechsstreifig. Darunter gibt es auf gut 1 km Länge zwischen AS Köln-Klettenberg und AS Köln-Eifeltor in Fahrtrichtung Osten noch einen Zusatzfahrstreifen. Im Bereich des Parallelverlaufs mit der A 3 stehen vier Fahrstreifen auf jeder der beiden Richtungsfahrbahnen zur Verfügung.

Im weiteren Verlauf bis zur Anschlussstelle Bielstein ist die Autobahn vierstreifig, verfügt aber in einigen kurzen Abschnitten auch über Zusatzfahrstreifen. Weiter bis zum Autobahnende bei Krombach verfügt die A 4 über vier Fahrstreifen.

Kirchheimer Dreieck bis Görlitz Bearbeiten

Der östliche Teil der A 4 beginnt am Kirchheimer Dreieck mit zwei Fahrstreifen für jede Richtungsfahrbahn, wobei auf den ersten rund 2 km in Fahrtrichtung Erfurt noch ein Zusatzfahrstreifen zur Verfügung steht. Von der Anschlussstelle Wommen bis Dresden ist die Autobahn bereits fast komplett sechsstreifig ausgebaut. Die letzten Lücken sind derzeit in Bau.

Weiter bis zur polnischen Grenze verfügt die A 4 wiederum über vier Fahrstreifen. Teilweise stehen auch hier kurze Zusatzfahrstreifen zur Verfügung.

Planung und Bau Bearbeiten

Autobahnkreuz Aachen Bearbeiten

Derzeit wird das Kreuz Aachen in sieben Bauabschnitten bis voraussichtlich 2014 umgebaut, um dessen Kapazität zu erhöhen und einen schnelleren und einfacheren Autobahnwechsel zu ermöglichen. Dabei wird unter anderem die Ost-West-Hauptachse mit der A 4 von derzeit zehn auf dann 17 Fahrspuren ausgebaut.

Aachen bis Köln Bearbeiten

Zurzeit wird die A 4 vom Kreuz Aachen bis zum Kreuz Köln-West abschnittweise auf sechs Fahrstreifen ausgebaut. Die Abschnitte zwischen dem Kreuz Aachen und der Anschlussstelle Düren sowie zwischen den Kreuzen Kerpen und Köln-West sind fertiggestellt. Der Abschnitt Düren–Kreuz Kerpen wird seit September 2008 im Rahmen des sechsstreifigen Ausbaus auf einer Länge von ungefähr 12 Kilometern um zirka 1,7 Kilometer nach Süden verlegt, um dem Tagebau Hambach Platz zu schaffen. Die Fertigstellung ist für 2014 geplant.

Halbanschlussstelle Frechen-Königsdorf Bearbeiten

Im Zuge der Entlastung der Ortsdurchfahrt Frechen-Königsdorf ist eine Anschlussstelle an der Aachener Straße zwischen Horrem und Königsdorf geplant. Hierzu soll ein 538 m langes Stück (L 361n) östlich der Kreuzung der L 361 mit der Nord-Süd-Kohlebahn von RWE mittels eines Kreisverkehrs bis zur A 4 geführt werden, und dort den Anschluss von und nach Köln ermöglichen. Verantwortlich für Bau und Finanzierung ist das Land Nordrhein-Westfalen. Das Projekt befindet sich zurzeit noch in der Planungsphase, mit der Fertigstellung ist frühestens 2012 zu rechnen. Die Kosten betragen rund 8,3 Millionen Euro.[3]

Das Vorhaben ist Teil eines Maßnahmenbündels, zu dem ebenfalls der Ausbau der Halbanschlussstelle Frechen-Nord (9a) zum Vollanschluss gehört.[4]

Lückenschluss Krombach bis Hattenbach Bearbeiten

Von dem früher geplanten "Lückenschluss" zwischen Wenden und Hattenbach/Kirchheim in Hessen wurde nur noch das Teilstück zwischen Wenden und Kreuztal realisiert. Ursprünglich war eine Linienführung über Hilchenbach, Erndtebrück, Bad Laasphe und den Raum Frankenberg (Eder) zum Hattenbacher Dreieck geplant. Der Weiterbau der A 4 ist bei der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans 2004 nicht mehr in einer vorrangigen Planungspriorität berücksichtigt worden. Auf nordrhein-westfälischer Seite ist das Projekt komplett aus der Planung herausgenommen worden. In der vorrangigen Planungspriorität des Bundesfernstraßenbedarfsplans stehen im Zuge der Bundesstraßen 508 und 62 die Ortsumgehungen von Kreuztal, Erndtebrück und Bad Laasphe. Für eine vom Kreistag Siegen-Wittgenstein mit Unterstützung der hessischen und der neuen nordrhein-westfälischen Landesregierungen geforderte alternative West-/Ost-Fernverbindung, die im seit 2004 gültigen Bundesverkehrswegeplan nicht berücksichtigt ist, werden Trassenvarianten über eine Südumgehung Kreuztals nach Hilchenbach, die andere nördlich von Kreuztal bis Hilchenbach (Nord-Variante) diskutiert.

Ausbau Kirchheim bis Eisenach Bearbeiten

Die Sanierung und der Ausbau zwischen Kirchheim und Gerstungen wurde 2006 mit dem Bau am ersten Abschnitt zwischen Kirchheim und der Asbachtalbrücke begonnen. Seit März 2010 wird die Asbachtalbrücke selbst saniert und für einen späteren sechsstreifigen Ausbau mit Seitenstreifen erweitert. Mit Rücksicht auf das typische Erscheinungsbild bleiben die Pfeiler und die elf Bögen der Brücke erhalten[5]. Der eigentliche sechsstreifige Ausbau von Kirchheim bis Gerstungen bzw. Wommen befindet sich aber lediglich im Weiteren Bedarf des aktuellen Bundesverkehrswegeplans aus dem Jahr 2003.

Neutrassierung bei Eisenach Bearbeiten

Im Januar 2008 wurde mit dem Neubau des circa 22,5 km langen, sechsstreifigen Abschnittes zwischen der Werratalbrücke bei Eisenach und der Anschlussstelle Waltershausen begonnen. Der komplette Bauauftrag wurde im Rahmen einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft (ÖPP) im September 2007 vergeben[6]. Am 6. und 8. Januar 2010 erfolgte die Inbetriebnahme der beiden Richtungsfahrbahnen. Auf einem etwa sechs Kilometer langen Abschnitt, zwischen Nessetalbrücke und Bauende Ost, steht im Baustellenbereich bis zur endgültigen Fertigstellung der Nesse- und der Hörseltalbrücke (September 2010) vorerst nur die künftige Fahrbahn Richtung Westen zur Verfügung.

Die Neubaustrecke führt, mit nunmehr drei Anschlussstellen, in einem weiten Bogen nördlich der Hörselberge, fast 14 km durch die Gemarkung der gleichnamigen Gemeinde Hörselberg-Hainich und um die Stadt Eisenach. Am westlichen Bauende entstand die neue Anschlussstelle Eisenach-West, etwa zwei Kilometer westlich der bisherigen Abfahrt. Die Anschlussstelle Eisenach-Ost erschliesst, nunmehr etwa fünf Kilometer nordöstlich der alten Auffahrt, an der Böbertalbrücke bei Großenlupnitz gelegen, wieder die B 84. Die neu angelegte Anschlussstelle Sättelstädt dient als Anschlusspunkt zur B 7. Mit der Inbetriebnahme der Neubaustrecke wird auch der Standort der Autobahnmeisterei von Eisenach nach Sättelstädt verlagert. Die neue Trasse ist nun rund 1,9 m länger als die bisherige Reichsautobahntrasse.

Die alte Autobahn zwischen den ehemaligen Anschlussstellen Eisenach-West und Wutha-Farnroda dient als Umgehungstrasse für Eisenach. Der daran anschließende acht Kilometer lange Streckenabschnitt Wutha-Farnroda – Sättelstädt, inklusive der nunmehr entbehrlichen alten Hörseltalbrücke in Sättelstädt wird 2010 komplett zurückgebaut und renaturiert. Dabei soll das ausgebaute Material für die noch zu bauende zweite Richtungsfahrbahn der Nordverlegung (Bereich zwischen Nessetalbrücke bei Ettenhausen/N. und Bauende Ost) wiederverwendet und im Gegenzug sauberer Erdaushub bei der Renaturierung der alten Trasse verbaut werden. Die Inbetriebnahme der PWC-Anlage bei Wenigenlupnitz ist für Mai 2010 vorgesehen. Die Anschlussstelle Sättelstädt (Fahrtrichtung Dresden) und die endgültige Markierung sollen spätestens im September 2010 verfügbar sein.

Ausbau und Neutrassierung bei Jena Bearbeiten

Seit 2004 wird die Autobahn bei Jena sechsstreifig ausgebaut und zur Lärmminderung mit einer Lärmschutzeinhausung (Eintunnelung) versehen. Südlich der bestehenden denkmalgeschützten Saaletalbrücke entstand eine Zweitbrücke. Im Bereich von Jena-Lobeda wurde die Richtungsfahrbahn nach Dresden ebenfalls südlich 7 m tiefer neben der alten Autobahn gebaut. Seitdem die neue Saaletalbrücke und eine Hälfte des Lärmschutztunnels fertiggestellt sind, wird die alte Autobahn als Richtungsfahrbahn nach Erfurt gleichermaßen umgebaut. Die Stadtrodaer Straße (L 1077, vierspurige Schnellstraße von der Autobahn in das Zentrum von Jena), führt nun nicht mehr unter der Autobahn hindurch, sondern über sie hinweg. Die neue, mehrspurige Brücke wurde am 30. Juni 2008 für den Verkehr freigegeben. Durch diese Baumaßnahmen wurde am 31. Juli 2008 dann auch die ehemalige Autobahnanschlussstelle mit dem neuen Namen "Jena-Zentrum" (ehem. Jena Lobeda) für den Verkehr wieder freigegeben.

Westlich von Jena soll in naher Zukunft die Autobahn zwischen Magdala, Bucha und Jena-Göschwitz durch den viel diskutierten, im Bau befindlichen Jagdbergtunnel (Baubeginn: September 2008) geleitet werden, um das unter Naturschutz stehende Leutratal zu entlasten. Derzeit verläuft der Verkehr aus dem Tal der Magdel über den Scheitel der Ilm-Saale-Platte durch das Leutratal hinab ins Saaletal auf zwei Fahrstreifen ohne Standstreifen mit 6 % Steigung, was zu häufigen Staus und Unfällen führt und den wachsenden Verkehrsbedürfnissen nicht mehr gerecht wird.

Wer mehr über den Bau dieses Abschnittes erfahren möchte kann sich im Informationszentrum bei Jena-Göschwitz über den Baufortschritt informieren. Weiter Informationen unter: www.jagdberg-tunnel.de

Bis Mitte 2013 soll der gesamte Abschnitt bei Jena sechsstreifig fertig gestellt werden.

Ausbau zwischen Ronneburg und Meerane Bearbeiten

Der in Bau befindliche sechsstreifige Ausbau zwischen den Anschlussstellen Ronneburg und Meerane wird vorausslichtlich bis Frühjahr 2011 abgeschlossen werden.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Autobahn-online
  2. HR-Online - 6. Dezember 2005
  3. Kölner Stadtanzeiger - 28. Juli 2009
  4. Pressemeldung-NRW - 27. Juli 2009
  5. Hersfelder Zeitung - 15. März 2010
  6. Eurovia - 24. September 2007


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel „Bundesautobahn_4“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 28. März 2010 um 14:30 Uhr (Permanentlink) und steht unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC-BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


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